Naturschutz und Radfreunde

Naturschutz und Radfreunde: Gesprächstermin Schätteretunnel.
Im Um-Welthaus Aalen haben heute Naturschützer und Radfreunde über die geplante Radtrasse von Aalen nach Ebnat diskutiert. Markus Schmid vom NABU hat zunächst über die Fledermäuse im Tunnel berichtet. Vertreter vom ADFC und der DIMB haben danach die Interessen der Radfahrer vertreten. Jürgen Weller vom BUND hat zudem auf die seltenen Pflanzen entlang der alten Eisenbahntrasse hingewiesen.

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Peter Hommel
Foto: mit freundlicher Genehmigung von Peter Hommel

Nach teilweise emotional geführter Diskussion konnten erste gemeinsame Lösungsansätze gefunden werden:
Da die Öffnung des Tunnels aus verschiedenen Gründen eher unwahrscheinlich ist, und der Schutz der seltenen Fledermäuse dort einen hohen Stellenwert genießt, wurde beschlossen, das Thema fortan unabhängig von der Tunnelfrage zu diskutieren.
Wir haben unter anderem Konsens darüber gefunden, dass die alten Naturwege (Maschinentrasse und Steintor) auf keinen Fall als Radweg ausgebaut werden sollen.
Zudem halten wir den Vorschlag parallel zum bestehenden “Grüß Gott Weg” einen zweiten Weg in den steilen Hang zu graben, für sehr abwegig und appellieren dagegen für eine uneingeschränkte Öffnung des bestehenden Weges für Radfahrer und Fußgänger. Bei gegenseitiger Rücksichtnahme sollte auf dem breiten und zum Teil asphaltierten Weg eine friedliche Koexistenz problemlos möglich sein.
Als nächstes wird es Anfang Juni einen Vorort-Termin geben, wo man sich unter Anderem die möglichen Um- und Überfahrungen des Tunnels ansehen möchte.

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